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    Goldchristal

    Quengeln Kinder wirklich grundlos?

    Ich höre es immer wieder von Eltern – und ich habe es selber schon genervt zu meinen Kindern gesagt: „Jetzt hört endlich auf zum Quengeln, ihr seid unmöglich!“ Wenn der Fall eintrat, dass meine Kinder darauf hörten, blieb dennoch eine unbehagliche Stille im Raum zurück, die von mir erforscht werden wollte.

    Nachdem meine Kinder ohnehin immer davon weit entfernt waren, rund um die Uhr zu granteln und zu jammern, stellte sich mir irgendwann dann doch die Frage, WARUM sie es denn dann zu bestimmten Anlässen taten. Ließen sich da bei genauerer Beobachtung vielleicht Gesetzmäßigkeiten erkennen, vielleicht bestimmte Uhrzeiten, bestimmte Situationen oder passierte es in der Gegenwart bestimmter Personen?

    Die drei Gründe für nervige Kinder (für mutige Mütter)

    Nach eingehener Beobachtung konnte ich drei Gründe finden, die KInder nervig und quengelig machen:

    Erstens, wurden meine Kinder nervig, sobald bei ihnen in irgendeiner Weise ankam, dass ich (oder die jeweils aktuelle Bezugsperson, kann ja auch der Vater, die Großmuter etc. sein) aus der Balance geraten war.

    Zweitens wurden meine Kinder nervig, wenn ich mit irgendjemandem negativ – also nicht liebevoll und wertfrei – über jemanden oder etwas redete oder auch nur einem anderen dabei zuhörte, wie er negativ über jemanden oder etwas sprach und nichts dagegen einwendete, um die Schwingung zu heben.

    Drittens wurden meine Kinder nervig, wenn ich mich selbst nicht genug spüren konnte und mich Situationen aussetzte, die mir gegen den Strich gingen. Die ich meinte, absolvieren zu müssen, tief in meinem Inneren aber ablehnte, verabscheute oder mich damit einfach nicht wohl fühlte.

    Überkochende Milch anschreien bringt nichts

    Sobald ich dieses Wissen besaß, war mir klar, wo anzusetzen war und das war definitiv nicht an dem Punkt, wo ein Kind quengelig wird.
    Wenn Milch am Herd übergeht, brülle ich ja auch nicht die Milch an, sondern sorge ab sofort dafür, dass der Behälter mit der Milch nicht zu lange hoher Temperatur ausgesetzt wird. Wenn ich es nicht tue…. dann kocht eben die Milch über. Wenn ich als Mutter – oder Vater – mich zu lange „heißen“ (soll heißen: zu negativen, unangenehmen, zehrenden) Energien aussetze, dann spüren das meine Kinder irgendwann. Ich kann mich vielleicht beherrschen, aber dafür werden meine Kinder dann unruhig und kochen irgendwann stellvertretend über, wie heiße Milch.

    Selber spüren und artikulieren ist die Lösung

    Quengelnde Kinder sind also nicht die Ursache, nur die Wirkung. Ein bewusster Elternteil lernt in seinem täglichen Leben und Erleben, wann etwas genug ist, er weiß, dass er bezüglich eventueller Grenzüberschreitungen achtsam sein muss und eine notwendige Abgrenzung artikulieren muss. Ein unbewusster Elternteil wird vom Kind nach Hause „gequengelt“, wenn er selbst nicht fühlen kann oder darf, dass ihm etwas zu viel geworden ist.

    Ein Elternteil muss sein Herz offen lassen können, auch wenn andere lästern, schimpfen und negative Energien kultivieren. Dazu Schweigen reicht leider nicht - die Kinder wollen, dass wir konsequent Liebe leben und zeigen, in jeder Situation. Sonst wird das Kind einen aus der Gegenwart anderer Personen ziehen – aus der negativen Schwingung entfernen, indem es selbst plötzlich ganz viel Aufmerksamkeit braucht.

    Ein bewusster Elternteil muss täglich aufs Neue für innere und äußere Balance sorgen. Dann müssen es nicht die Kinder für ihn tun, denn das ist eigentlich nicht ihre Aufgabe. Es macht Sinn, die Kinder in ihrer Spiegelfunktion zu entlasten und den Weg der bewussten Elternschaft zu gehen, denn es winkt die raunzfreie Zone – der Himmel aller Eltern!

    Liebe und Frieden im Zusammenleben mit euren Kindern

    wünscht euch

    Christine

    Bewusstheit lehrende Mama :-)

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